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Grapefruit, Mangold

Grapefruit

Barbados ist die östlichste Insel der Kleinen Antillen, die auch „Inseln über dem Winde“ genannt werden, weil sie der Richtung, aus dem der Wind meist weht, zugewandt sind. Hier entdeckten die Europäer um 1750 die Grapefruit. Lange Zeit gingen sie davon aus, dass dies die Heimat dieser erfrischenden Frucht sein müsse. Von wegen Sandstrand, Palmen und blauer Himmel. War aber ein Irrtum; die aus einer Kreuzung von Orange und Pampelmuse gezüchtete Frucht dürfte nämlich asiatischen Ursprungs sein. Heute werden Grapefruits in beinahe allen subtropischen Ländern der Erde angebaut. Wie alle Zitrusfrüchte enthalten Grapefruits auch das Flavonoid Naringenin. In der Grapefruit ist allerdings so viel von diesem sekundären Pflanzenstoff enthalten, dass unter Umständen eine Wechselwirkung mit bestimmten Medikamenten zu erwarten ist. Wer also Pillen einwirft oder Pülverchen einpfeift, sollte sich informieren, ob der Verzehr einer Grapefruit einen Genuss ohne Reue verspricht, oder ob Verzicht zu leisten ist. Was meistens (zum Glück!) nicht der Fall ist. Die Frucht ist voller natürlicher Bitterstoffe. Diese Bitterstoffe sorgen für die Fettverbrennung aller mit der Nahrung aufgenommenen Fette, bevor die sich an den bekannten Stellen des Körpers versammeln können. Mit der Entschlackung des Körpers haben sie darüber hinaus auch noch zu tun. Werden Sie handgreiflich: pressen Sie die Grapefruit aus! Oder machen Sie sich mit dem Löffel über die halbierte Frucht her. Ein erfrischender Genuss erwartet Sie. Der Name der Grapefruit setzt sich aus den englischen Begriffen „Grape“ und „Fruit“ zusammen. „Fruit“ steht für „Frucht“ und „Grape“ für „Traube“. Und tatsächlich, ein wenig erinnert der Fruchtbehang an den Bäumen an Trauben. Wir bieten in der neuen Echt Bio – Aktion Grapefruits aus Italien an.

Mangold

Lange Zeit spielte Mangold keine Rolle mehr bei uns, bis sich der biologische Landbau seiner annahm und ihm zu neuer Beliebtheit verhalf. Dass er in historischer Zeit weit verbreitet war, verrät uns sein Name, der vom althochdeutschen Managwalt abgeleitet ist, was soviel wie „Vielherrscher“ (also vorherrschende Pflanzenart) bedeutet. Das nelkenartige Fuchsschwanzgewächs ist eine Kulturform der Rübe. Bevor die Zuckerrübe im frühen 19. Jahrhundert ihre beispielhafte Karriere begann, wurde der Zucker vor allem aus Mangold durch Auskochen gewonnen. Neben Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen, enthält Mangold auch erwähnenswerte Mengen an den Vitaminen A, E und K. Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, das bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielt und an der Bildung von Knochenproteinen beteiligt ist. Da Beta Vulgaris var. Vulgaris, wie erwähnt, zu den Rüben gehört, begegnet uns Mangold mitunter mit der ganzen Farbigkeit der Rübenwelt. Obwohl er ähnlich wie Spinat zubereitet wird, hat Mangold nicht allzuviel mit dem zu tun. Das merken die Leute schon am Geschmack: während Spinat des intensiven Würzens bedarf, hat Mangold einen stark ausgeprägten Eigengeschmack. Die Blattstiele können übrigens genau wie die Blätter verwendet werden. Wir bieten in der aktuellen Echt Bio – Aktion grünen Mangold aus italienischer Erzeugung an.